Die satirische Kunstaktion »Separation« führte Bürger.Courage 2006 vor dem Dresdner Fürstenzug durch.
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Jagdzeit

Die Idee

Mit professioneller Hilfe des Theaterpädagogen  Frank Hohl (www.freier-theaterpaedagoge.de) entwickelten Jugendliche das Theaterstück »Jagdzeit« (Gundi Ellert, 1994).
Die Proben umkreisten Improvisationen zu den Themen eigene Wahrheit, Gruppe, Zugehörigkeit und Abhängigkeit.
Über intensive Recherchen vor und während der Proben, stellten TeilnehmerInnen des Projektes einen aktuellen Bezug zum Thema »rechte Gewalt« her. Dabei arbeiteten sie mit den mobilen Beratungszentren, sowie dem Kulturbüro Dresden zusammen.

Das Stück

Die Figuren des Theaterstückes »Jagdzeit« wohnen in einem Grenzort. Erwachsene machen Jagd auf Ausländer, von denen sie glauben, bestohlen zu werden. Jugendliche bestehlen ihre Eltern und quälen alle, die sich ihnen in den Weg stellen. Sie nehmen ein ausländisches Mädchen als Geisel und leben an ihr Gewaltfantasien aus. Es ist die Geschichte von Tätern die gleichzeitig Opfer der Gesellschaft sind. Das Stück beschäftigt sich mit Parallelen in der Gruppendynamik zweier Generationen und mit vorhandenem Hass gegen Schwächere, Andersdenkende und Fremde.

»Und da sagte der Adler von einem Pfeil aus gespitzter Feder tödlich getroffen: Nichts Fremdes also, unsere eigene Feder ist´s, an der wir sterben.«

Weitere Aufführungen fanden im Projekttheater (am 6. und 7.3.08 sowie am 11. und 12.6.08), beim Netzwerk für Demokratische Kultur in Wurzen (18.4.08), in Dolni (27.4.08) und im Kulturhof Rehlovice (11.5.08) statt.