Die satirische Kunstaktion »Separation« führte Bürger.Courage 2006 vor dem Dresdner Fürstenzug durch.
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Nazis stoppen!

Hintergrund

Am 14. Februar 2009 kamen wieder tausende Neonazis aus ganz Deutschland nach Dresden, um das Gedenken an die Bombennacht 1945 zu missbrauchen. Im Kern der rechtsextremen Geschichtsfälschung stand auch 2009 die Relativierung des Holocaust. Bei  den Versammlungen der Rechtsextremen anlässlich des  Gdenkens an die Dresdner Opfer des 13. Februars 1945  handelt sich um Europas größten Neonaziaufmarsch, an dem sich auch die im Landtag vertretene NPD beteiligte. Bereits am 13. Februar veranstalteten die Neonazis einen sogenannten "Fackelmarsch" durch Dresden.

Gegen den Neonaziaufmarsch am 14. Februar  fand sich ein relativ breites Bündnis demokratischer Institutionen aus Dresden zusammen. Bürger.Courage unterstützte die Veranstalter und rief die Bürgerinnen und Bürger zur regen Beteiligung auf - leider noch immer mit zu wenig Erfolg!  Details  zu den Protestaktivitäten unter http://www.geh-denken.de.

Projektbeschreibung

Erstmals stellte Bürger.Courage am Goldenen Reiter (Neustädter Markt) vom 1. bis 14. Februar 2009 einen Informationskiosk auf. Dort konnten sich die Dresdnerinnen und Dresdner über die wichtigsten Fakten zu den Neonaziaufmärschen und die Möglichkeiten zum friedlichen Protest gegen das "braune Gedenken"  informieren. Die Informationstafeln mit wichtigen Fragen und Antworten rund um den 13. Februar können Sie sich auch  gern noch herunterladen.
Informationstafeln zum download (*pdf, 454KB).


In Dresdner Lokalen, Clubs und Institutionen lagen außerdem kostenlos Postkarten aus. Man konnte so Verwandte, Freunde und Bekannte zu den friedlichen  Protestaktivitäten nach Dresden einladen.
Postkarte zum download (*pdf, 384KB). Werbebanner für die eigene Homepage.



Im Vorfeld des 13. und 14. Februar befestigte Bürger.Courage auch 2009 Banner gegen den Neonaziaufmarsch an zentralen Punkten der Innenstadt.

Coloradio hat ein Interview zum Thema mit Bürger.Courage gemacht.



Text im Nachhall auf dem 13./14.Februar 2009
"Gespenstiges Treiben"

"Dresden soll für die Neonazis zum Synonym für eine neue Stärke der „nationalen Bewegung“ werden − die Spaltung der Szene zeigt sich aber nicht zuletzt durch zwei getrennte Aufmärsche am 13. und 14. Februar."
(Original von Blick nach Rechts [bnr.de])

für den kompletten Text bitte hier klicken