| In der vergangenen Woche haben Unbekannte drei der bisher aufgestellten "Messer" in der Dresdner Innenstadt zerstört. Über die Motive der Täter kann man nur spekulieren - an einen Zufall glauben wir allerdings nicht. Eine 600 Kilogramm schwere Skulptur lässt sich nicht ohne weiteres umwerfen, drei hintereinander schon gar nicht. |
| ||
Angesichts der breiten Resonanz - es gab bisher Medienbeiträge in der gesamten Bundesrepublik, Europa, der arabischen Welt, den USA sowie sehr viele Anfragen und Sympathiebekundungen - haben wir uns entschieden, das Projekt bis Mitte August zu verlängern und auch die zerstörten "Messer" als Mahnmale an ihrem Platz zu lassen. weitere Infos und Orte | ||
![]() | 18 Stiche Am 1. Juli 2010 jährt sich der Tag des rassistischen Mordes an der Ägypterin Marwa El Sherbini in einem Dresdner Gerichtssaal. Wir wollen mit dieser Aktion zum einen an Marwas Tod erinnern und zum anderen deutlich machen, dass sich der tägliche Rassismus für die Betroffenen ebenso wie viele kleine Messerstiche anfühlt. Daher gilt es, Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Diskriminierung jeglicher Art zu bekämpfern! Zum Projekt |
![]() ![]() | Snowboard-Railbattle fällt leider aus! Im September 2010 wollten fünf Studierende der Europäischen Wirtschafts- und Sprachakademie Dresden (EWS) in Kooperation mit Bürger.Courage ein Open-Air-Snowboard-Railbattle gegen Nazis und für mehr Toleranz in Dresden veranstalten. Es handelte sich hier um ein ungewöhnliches Projekt mit einer interessanten Zielgruppe. Leider gestaltete sich die Kooperation mit den Behörden schwierig, so dass eine Genehmigung für das Projekt sowie die Finanzierung noch ausstehen. Doch dies wird uns nicht davon abhalten, es nächstes Jahr noch einmal zu versuchen! SponsorInnen und UnterstützerInnen bitte melden!! Zum Projekt |
![]() | Nützliche und nicht nützliche AusländerInnen? In Dresden besteht in vielen Diskussionen eine perfide Verknüpfung zwischen den Themen Migration, Integration und der Sorge um das Stadtimage. Dabei wird oft zwischen solchen MigrantInnen unterschieden, die der Stadt durch ihren Status als Wissenschaftler, Studierende oder Arbeitskraft willkommen sind und solchen, von denen die Stadt ökonomisch weniger profitiert, da sie vor allem unsere Hilfe benötigen. Diese Unterscheidung finden wir inakzeptabel. In Erinnerung des Mauerbaus am 13.08.1961 ist es Ziel dieses Projektes, Denkmauern zum Einsturz zu bringen. Auch mit Blick auf die neue "Festung Europa" und der Frage, ob dies die neue "Mauer" ist, wollen wir appellieren, Flüchtlinge und AsylbewerberInnen in Dresden willkommen zu heißen und sie als Bereicherung zu begreifen. Hintergründe |
![]() | Nazis und die DDR Faschismus im Land des Antifaschismus? Die Fakten um diesen damals augenscheinlich gelebten Widerspruch sind auch heute den meisten Menschen nahezu unbekannt. In dem Projekt soll es daher um rechte Strukturen und Denkweisen in der DDR- und Wendezeit gehen. Es will über bestehende Wissenslücken und Wahrnehmungsneigungen rund um dieses einstige Tabuthema aufklären und damit auch ein Stück weit helfen, die aktuellen Probleme mit Nazis vor allem in Ostdeutschland besser verstehen und einzuordnen zu können. Hintergründe |
![]() | Rassismus im Dresdner Alltag Mithilfe von Interviews soll durch das Projekt eine öffentlichkeitswirksame Thematisierung von Alltagsgeschichten von MigrantInnen in Dresden erfolgen. Dieses Projekt steckt noch in den Kinderschuhen und ruft nach kreativen Umsetzungsideen...Sie haben eine Idee, Anregung, Kritik oder Angebot? Dann kontaktieren sie uns! Kontakt |
![]() | Dresden, eine braune Stadt - damals und heute Unsinn? Der Mythos Dresden Auch dieses Projekt steht in seiner Entwicklung noch am Anfang. Wichtig ist es uns, auf eine interessante und streitbare Art und Weise die Orte kenntlich zu machen, die den Mythos Dresdens als unschuldige Stadt entlarven. Hierbei ist beispielsweise an den Münchner Platz (Bücherverbrennung 1933), den Theaterplatz (Jubelparade für Hitler) und den Bahnhof Neustadt (Deportationen) zu denken. Dazu wollen wir eine "braune Stadtkarte" in den öffentlichen Raum projizieren. Die Umsetzung des Projekts könnte anlässlich des 9. Novembers erfolgen - dem "Schicksalstag der Deutschen", an dem sich mehrere folgenreiche Ereignisse der deutschen Geschichte jähren. Sie haben eine Idee, Anregung, Kritik oder Angebot? Dann kontaktieren sie uns! Kontakt |